Warum immer mehr Vereine auf keramiksandverfüllte Beläge umsteigen.
Kennt ihr das? Der Platzwart steht morgens am Wasserhahn und überlegt, ob er überhaupt noch wässern darf. Der Sommer wird trockener, die Auflagen strenger, und trotzdem soll am Wochenende das Punktspiel steigen. Willkommen in der neuen Realität vieler Tennisvereine: Wasserknappheit ist längst kein Randthema mehr, sondern ein handfestes Problem für den Spielbetrieb.
Der Klimawandel macht den Platzwarten das Leben schwer
Der Klimawandel zeigt sich auf dem Tennisplatz ganz konkret. Wochenlange Trockenheit wechselt sich mit Starkregen ab, und beides bringt klassische Ziegelmehlplätze an ihre Grenzen. Wird zu wenig gewässert, trocknet der Belag regelrecht aus. Er härtet aus, verliert seine Verbindung zum Untergrund, und plötzlich ist von dem satten, griffigen Rutschgefühl nichts mehr zu spüren. Wird zu viel oder zur falschen Zeit gewässert, steht der Platz unter Wasser und ist tagelang nicht bespielbar.
Die Folgen kennt ihr vermutlich selbst: Spiele oder gar Turniere werden unterbrochen oder ganz abgesagt, Punktspiele verschoben, und die Frühjahrsinstandsetzung wird von Jahr zu Jahr aufwendiger. Dazu kommt, dass viele Kommunen die Wasserentnahme für die Platzpflege zunehmend reglementieren oder in Trockenperioden ganz untersagen. Wer keinen eigenen Brunnen hat, steht dann oft buchstäblich auf dem Trockenen.
Ausgehärtete Plätze: mehr als nur ein ästhetisches Problem
Ein ausgetrockneter Platz ist kein reines Optik-Thema. Wenn der Untergrund verhärtet, verändert sich das Ballsprungverhalten, die Linierung wird unberechenbar, und das Verletzungsrisiko steigt, weil das kontrollierte Rutschen nicht mehr funktioniert. Um das wieder in den Griff zu bekommen, muss der Untergrund aufgelockert und neu verdichtet werden. Das kostet Zeit, Geld und fachliches Know-how, das in vielen Vereinen schlicht nicht vorhanden ist.
Gibt es einen Tennisbelag, der ganz ohne Wässern funktioniert?
Genau diese Frage stellen sich immer mehr Vereine, und genau dieser Frage hat sich PTS als erfahrener Tennisplatzbauer angenommen. Die Antwort heißt: keramiksandverfüllte Tennisplätze. Dabei handelt es sich um einen speziellen Kunststoffrasen, der statt mit klassischem Ziegelmehl mit sehr feinem Keramiksand verfüllt wird. Das Ergebnis fühlt sich fast identisch an wie ein traditioneller Ziegelmehlplatz, das bewährte Rutsch- und Spielgefühl bleibt erhalten, aber die aufwendige Platzpflege entfällt fast vollständig.
Die wichtigsten Vorteile keramiksandverfüllter Tennisplätze
- Kein Wässern erforderlich: Der Keramiksand wird durch die Kunststofffasern stabil in seiner Lage gehalten. Eine Bewässerungsanlage braucht ihr nicht mehr, das spart Wasser, Kosten und jede Menge Nerven, gerade in Zeiten, in denen Wasserknappheit zum Alltag gehört.
- Ganzjährig bespielbar: Der Belag ist extrem witterungsunabhängig. Anders als klassische Ziegelmehlplätze könnt ihr diese Plätze auch bei Nässe sofort wieder bespielen, und sie sind sogar wintertauglich. Solange kein Schnee liegt, wird gespielt.
- Keine Frühjahrsinstandsetzung: Die jährliche Grundinstandsetzung im Frühjahr entfällt komplett, inklusive der aufwendigen Vorbereitungen davor.
- Wartungsarm: Linien säubern, Löcher ausbessern, losen Granulat abtragen: All das gehört weitgehend der Vergangenheit an. Nach dem Spiel wird abgezogen, und der Platz ist bereit fürs nächste Team.
- Sauberes Spiel: Keramiksand staubt nicht. Rote Socken und verschmutzte Tennisschuhe sind damit ebenfalls Geschichte.
- Spielerfreundlich: Das Ballsprungverhalten ist gleichmäßig, unvorhersehbare Absprünge, gerade an der Linierung, werden minimiert. Der Untergrund ist gelenkschonend und ermöglicht trotzdem ein kontrolliertes Rutschen.
Lohnt sich die Umstellung für euren Verein?
Ob sich die Umstellung lohnt, hängt natürlich von eurer Anlage, eurem Budget und euren Platzverhältnissen ab.
Klar ist aber: Wer sich schon jetzt fragt, wie er künftige Trockenperioden ohne Spielausfälle überstehen soll, sollte das Thema keramiksandverfüllte Plätze zumindest einmal prüfen lassen. Gerade Vereine, die ohnehin vor einer Platzsanierung stehen, können die Umstellung mit einplanen, statt später doppelt zu investieren.
Sprecht einfach mit uns von PTS
Ihr müsst diese Entscheidung nicht allein treffen. PTS hat bereits mehrere Tennisplätze erfolgreich auf keramiksandverfüllte Beläge umgestellt und weiß genau, worauf es bei Untergrund, Drainage und Belagsaufbau ankommt. Lasst eure Anlage von PTS begutachten und gemeinsam klären, ob dieses Belagssystem auch bei euch funktioniert. Ganz unverbindlich, fachlich fundiert und auf Augenhöhe.
Umstellen auf keramiksandverfüllte Tennisplatzbeläge… So geht`s!
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