Wie finde ich eine gute Firma für die Frühjahrsinstandsetzung der Tennisplätze? 

Jedes Jahr wartet auf die Verantwortlichen der Tennisanlagen das gleiche Problem. Wie finden wir eine preiswerte Firma für die Instandsetzung der Tennisplätze?

Bei der Fülle der Angebote, die meistens ungefragt, die Geschäftsstellen der Tennisclubs fluten, ist es oft schwer, zwischen billig und preiswert zu unterscheiden. Billig können viele, aber preiswert sind die wenigsten.

Man kann folgende Kriterien abfragen:

6 hilfreiche Fragen, die Verantwortliche von Tennisanlagen dabei unterstützen den passenden Anbieter für Frühjahrsinstandsetzung oder Tennisplatzbau zu finden. 

1. Wie viele Tennisplätze hat der Bewerber in Auftrag? 

Bei mehr als 500 bis 600 Tennisplätzen, die eine Firma zu bearbeiten hat, stellt sich die Frage, wie will der Bewerber das in der zur Verfügung stehenden Frist leisten? Von welcher Qualität sind dann die vielen notwendigen Mitarbeiter? Am 1. Mai wollen alle auf die Plätze und meistens wollen die Spieler schon vorher auf den fertigen Plätzen spielen, um sich auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Firmen mit mehr als 600 Tennisplätzen im Auftragsbuch, sind  geneigt etwas weniger Sorgfalt walten zu lassen, da der nächste Verein schon drängelt. Dem eingesetzten Personal ist es doch egal, wie die Plätze hergerichtet sind. Wenn nach Akkord bezahlt wird gilt nur schnell, schnell.

Hat ein Bewerber nur 200 bis 300 Tennisplätze zu bearbeiten, kann man davon ausgehen, dass diese Firma ihre Termine einhalten kann.

2. Wie ist die Kommunikation auf der Baustelle?

Wenn es zu Fragen oder Problemen bei der Ausführung der Arbeiten kommt, wie schnell ist ein Vorarbeiter oder gar der Chef (der deutsch sprechen sollte) auf der Anlage, um eine Lösung des Problems zu finden. Oder reagiert der Ansprech-partner der Firma, sehr ungehalten auf Nachfragen nach dem Arbeitsbeginn.

3. Wie werden die Tennisplätze bearbeitet?

Werden die Tennisplätze mit einem Turbo-Besen, Dreikant-Scharrier-Schaber oder mit einem 3,0 m breitem Abziehgerät bearbeitet. Bei einem 3,0 m breiten Abziehgerät, ist die Einhaltung der Ebenflächigkeit deutlich höher, als mit Turbo-Besen oder Scharrierschaber.

Ebenso wird bei der sog. Einschlämm-Methode, mit einem 3,0 m bereiten Gummihobel, eine sehr große Ebenflächigkeit erzielt.

4. Bietet die Firma Platzwartservice an?

Wenn ja, kann man davon ausgehen, dass bei Platzproblemen in der laufenden Saison, sehr schnell jemand vor Ort ist, um sich den Problemen anzunehmen. Wie beispielsweise lose Linien, ausgespielte Grundlinienbereiche etc. Solche Firmen halten während der Saison entsprechendes Personal vor.

5. Bietet die Firma Grund- oder Teilsanierungen der Tennisplätze an?

Solche Firmen verfügen stehst über ausreichend gutes Fachpersonal.

6. Ist die beauftragte Firma in der Lage eine Beregnungsanlage zu warten? 

Auch hier ist eine Firma die solche Arbeiten ausführen kann, für den Tennisverein, von Vorteil und hat die entsprechenden Fachkenntnisse.

Wenn die Prüfung der vorgenannten Kriterien, zu einem entsprechenden Tennisplatzbau-Unternehmen geführt hat, und diese Auswahl dann zu einem guten Arbeitsergebnis auf den Plätzen führt, sind die Mitglieder zufrieden und es steht einer erfolgreichen Tennissaison nichts im Wege.. 

Platzverantwortliche müssen entscheiden, ob das Angebot mit einem billigen Preis, auch wirklich seinen Geld wert ist. Vielleicht sind ein paar Euro höherer Arbeitspreis, doch preiswerter.

Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie uns an!

Gerne geben wir Ihnen weitere Tipps zum Thema Frühjahrsinstandsetzung oder Tennisplatzbau.

BDSG

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